sad afternoon…
2 Wochen nach unserem sehr lustigen Nachmittag habe ich heute eine traurige Nachricht erhalten. “Biedermannsdorf ist tot”
In den letzten Wochen und Monaten haben die Biedermannsdorfer Locals rund um Chichi und Chris so einiges betoniert und diesen alten, schon fast verwahrlosten Skatepark mehr als attraktiv gemacht. 1 kleines Curb mit Metallkanten, 1 großes Curb mit Granitplatten, 1 Flatrail und “der Haufen”. Heute sollte auch die Einweihung der neuen Bank statt finden.
Vorfreude ist bekanntliche die schlimmste aller Freuden, denn leider wird diese viel zu oft, wie in diesem Falle, zerstört.
Die Gemeinde Biedermannsdorf hat alle selbstgebauten Obstacles wegreissen lassen. Viele werden jetzt denken “ist ja kein Wunder, ohne TÜV wird doch alles abgerissen”.
Doch der Skatepark in Biedermannsdorf hat eine lange bedenkliche Vorgeschichte. Einst standen dort noch eine große Miniramp inkl. Spine und eine rießige Funbox die mit Geldern der Gemeinde finanziert und durch freiwillige Helfer gebaut wurden. Nur ein paar Monate später lies die Gemeinde die neu gebauten Obstacles wieder abreißen, da es angeblich Probleme mit den Anrainern gab obwohl der Skatepark schon länger als die neu gebauten Häusern bestand.
Danach wurde der Zustand des Skateparks immer schlechter. Die Rampen waren ohnehin so gut wie nicht zu gebrauchen und dann noch weniger da Rampen nun mal nicht besser werden wenn man darauf skatet.
So kam es, dass immer wieder Sachen in Eigenregie gebaut wurden. Ich habe selber letztes Jahr ein Curb aus Holz gebaut und wir hatten jede Menge Spaß dabei doch leider wurden auch diese Sachen letztes Jahr von der Gemeinde weggeräumt.
Gedacht haben wir uns nicht viel, denn verschiebbare Rampen aus Paletten waren Gemeinden immer schon ein Dorn im Auge.
Das wirklich schlimme an der Sache ist, dass die betonierten Obsacles in einem 1000mal besseren Zustand waren als die alten Holzrampen. Abgesehen davon dass man dort wieder Spaß auf seinem Brett haben kann, ohne sich mit den lächerlichen “Rudi”-Rampen ärgern hat zu müssen.
Gespannt darf man sein, ob sich hier noch etwas tut, denn Freunde hat sich die Gemeinde jetzt sicher nicht gemacht.











